#1 Nicht mehr Müssen müssen - Jer 32,38-41 von McMichael 24.08.2010 11:35

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Nicht mehr Müssen müssen ... klingt wie ne bestimmte Werbung vor den Nachrichten...
aber es geht weiter... sondern Wollen wollen und Können können


es geht um unser Christenleben – Gott von ganzem Herzen zu lieben mit aller Kraft und unseren Nächsten wie uns selbst.
Bei der konkreten Umsetzung können wir schnell auf ein „ich muss“ und „ich sollte“ stoßen und darauf allergisch reagieren.
Eine Entdeckung möchte ich heut mit euch teilen, die das begonnen Thema „Bund Gottes“ weiterführt.

Der Alte Bund: grob vereinfacht – wenn du gehorchst dann wirst du gesegnet ansonsten droht dir Fluch – hat nicht funktioniert wie das gesamte AT beweist. Das Problem war das „steinerne Herz“ aufgrund dessen die Willigkeit und die Fähigkeit Gott zu lieben und IHM zu dienen äußerst eingeschränkt waren.

Darum gab es schon im AT ne Reihe Vorankündigungen auf einen Neuen Bund – ewig gültig – incl. der Lösung des Herzensproblems:
Jer 32,38 Und sie werden mein Volk und ich werde ihr Gott sein.
39 Und ich werde ihnen einerlei Sinn und einerlei Wandel geben, damit sie mich alle Tage fürchten, ihnen und ihren Kindern nach ihnen zum Guten.
40 Und ich werde einen ewigen Bund mit ihnen schließen, daß ich mich nicht von ihnen abwende, ihnen Gutes zu tun. Und ich werde meine Furcht in ihr Herz legen, damit sie nicht von mir abweichen.
41 Und ich werde meine Freude an ihnen haben, ihnen Gutes zu tun, und ich werde sie in diesem Land pflanzen in Treue, mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele.“


Diesen ewigen Bund oder Neuen Bund hat Jesus mit seinem Blut am Kreuz mit dem Vater geschlossen. Alle die an IHN glauben werden als Teilhaber mit in den Vertrag aufgenommen.
Bsp.: Familienversicherung - einer zahlt und alle "Fam.Teilnehmer" haben was davon...
Denen die an ihn glauben, gab ER die Vollmacht seine Kinder und damit Teilhaber seines Bundes mit dem Vater zu sein.
Wir erhalten von Gott als Gnadengabe den Heilgen Geist und mit ihm die Fähigkeit, dass zu Wollen, was ER will und die Ausrüstung, dass aus dem Wollen auch das Vollbringen wird.
„Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.“ Hes 36,27
Schauen wir uns die Fähigkeiten im Einzelnen an, die wir mit dem Heiligen Geist in uns haben:

V.39 Und ich werde ihnen einerlei Sinn und einerlei Wandel geben,
Mit dem Empfang des Hl.Geistes durch den Glauben an Jesus haben wir:
Ø „einerlei Sinn“ das ist der Sinn Christi = seine Mentalität: „Nichts ohne den Vater und alles zu SEINEM Wohlgefallen.
Ø „einerlei Wandel“ das ist der Wandel im Licht bzw. im Hl.Geist
Ø „den Geist der Gottesfurcht in uns“ der uns vor dem Bösen bewahrt und dass wir uns von Gott abwenden
Ø Wir sind in seinem Erbland gepflanzt, sind Gottes Volk und Sein Eigentum.

Das alles wurde uns mit dem Hl.Geist gegeben.
Mit ihm – ER ist das Siegel, dass wir Christus Jesus angehören – haben auch einiges verloren.
Wir haben unser Fleisch (=...) zusammen mit seinen Leidenschaften und Begierden gekreuzigt (Gal 5,16.18). Wir wurden befreit von der Sklaverei des Gesetzes (Rö 7) und sind befreit „einander durch die Liebe zu dienen“ (Gal 5,13f).

Wie wird aber das alles wirksam – Jesu Gesinnung, dass sie unser Tun und Lassen, unsere Entscheidungen und unser Reden bestimmt – der Wandel im Geist und in der Gottesfurcht?
So wie alles wirksam wird durch Glauben! Ob Vergebung oder Heilung oder der Lebenswandel im Geist, wir erleben die Wirksamkeit durch aktiven Glauben.
So wie wir wissen dürfen, dass wir durch Jesu Wunden geheilt sind; d.h. göttliche Gesundheit unser Erbe ist, so auch die Tatsache, dass wir Jesu Sinn haben usw.

Es ist eine Frage der Blickrichtung! Schaust du auf deine Mängel, dein Versagen oder auf das was du hast und bist in Jesus.

Im Alten Bund gab es ein Zeichen, dass zeigte, dass man Teilhaber des Bundes Gottes war – die Beschneidung aller männlichen Juden.
Im Neuen Bund ist die Beschneidung ebenfalls unser Zeichen, aber anders:
„Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich [sichtbar] ist, noch ist die äußerliche Beschneidung im Fleisch Beschneidung; sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und Beschneidung ist die des Herzens, im Geist, nicht im Buchstaben. Sein Lob kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.“ Rö 2,28f
Denn wir sind die Beschneidung, die wir im Geist Gottes dienen und uns in Christus Jesus rühmen und nicht auf Fleisch vertrauen,“ Phil 3,3
In der Beschneidung des Neuen Bundes (des Christus) haben wir unser „fleischliches Wesen“ bzw. unseren alten Menschen abgelegt, der dann in der Taufe begraben wurde. Gleichzeitig sind wir auch auferstanden durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten (Kol 2,11f).


Das alles haben wir empfangen. Es wird wirksam wenn wir es aktiv glauben – bekennen, proklamieren, ausleben und zwar mit und durch den Heiligen Geist.
Wenn wir wirklich erfüllt sind mit dem Hl.Geist und das auch bleiben, ist dies alles was wir brauchen um „Gott von ganzem Herzen zu lieben mit aller Kraft und unseren Nächsten wie uns selbst.“
Du willst was du sollst – z.B. Predigt letzten So.
Du kannst was du willst - ...

Wenn du verstanden hast und im Glauben dir deine Fähigkeiten d.h. die des hl.Geistes in dir, angeeignet hast,
kannst du dir auch die weiteren Verheißungen aneignen; und dir wird nach deinem Glauben geschehen.

40 daß ich mich nicht von ihnen abwende, ihnen Gutes zu tun.
41 Und ich werde meine Freude an ihnen haben, ihnen Gutes zu tun,


Weitere segensreiche Auswirkungen:

alle Segnungen der Gottesfurcht z.B. Ps 85,9
Rettung unsrer Kinder (Ps 102,28)

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