#1 Gott verschafft sich Gehör! von Gerda Döring 24.03.2022 17:13

Herr, was möchtest du uns für das kommende Jahr 2022 sagen?
Es wird Turbulenzen geben, es wird Luftlöcher geben. (Bild: im Flugzeug)


Wer hätte gedacht, dass sich die Welt, unser Sicherheitsgefühl, die Wirtschaft, die Flüchtlingsströme so jäh verändert?
Wer hätte gedacht, dass quasi aus dem Nichts, dieser Krieg kommt, der uns alle berührt und beunruhigt?
Eine Wirkung ist, dass die Christen aufstehen, zum Herrn rufen, beten,
Peter Wenz sagte, wir sind gerade für eine Zeit wie diese geboren worden. Es ist Gottes Absicht, dass wir gerade heute leben.

Es ist wichtig, dass wir uns anschnallen, dass wir fest verankert sind an seinem Wort, ganz nah bei ihm bleiben, dass wir aufschauen auf Jesus!
In diesem proph. Wort liegt auch die Antwort, was in diesen turbulenten und bedrohlichen Zeiten zu tun ist.
Nah bei Jesus sein, sein Wort hören und sich von ihm leiten lassen.
Ich hatte diese Kurzbotschaft schon vor dem Krieg auf dem Herzen und finde, dass sie jetzt umso dringlicher ist.

Das war die Einleitung. Mein Thema:
Gott verschafft sich Gehör!

Er will, dass wir – seine Kinder ihn hören und verstehen.
ER will uns Rat geben und uns leiten.
Jes.50,4 Der Herr, HERR, hat mir die Zunge eines Jüngers gegeben, damit ich erkenne, den Müden durch ein Wort aufzurichten. Er weckt mich, ja Morgen für Morgen weckt er mir das Ohr, damit ich höre, wie Jünger ⟨hören⟩.
• Gott spricht – bist du bereit zuzuhören?
• Gott spricht – nimmst du dir Zeit, wirst du still, um es wahrzunehmen?
• Gott spricht – suchst du ihn im Gebet?

Gott möchte uns leiten, ganz sanft, so ganz selbstverständlich!
Ps 32,8 Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, / den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.
Aber er weiß auch, wie er unsere Aufmerksamkeit bekommt – er kann sich Gehör verschaffen!
• Wie Jesus seine Jünger rief, z B. Petrus
• Wie er Natanael berief
Joh.1, 44 Philippus aber war aus Betsaida, der Stadt des Andreas und des Petrus. 45 Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, Josefs Sohn, aus Nazareth. 46 Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann aus Nazareth Gutes kommen! Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh! 47 Jesus sah Nathanael kommen und sagt von ihm: Siehe, ein rechter Israelit, in dem kein Falsch ist. 48 Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, habe ich dich gesehen. 49 Nathanael antwortete ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel!

Und wenn einer ganz stur ist, dann greift Gott zu ungewöhnlichen Mitteln. Beisp. Bileam

Bileam 4. Mose 22,28 Da öffnete der Herr den Mund der Eselin, und sie sagte zu Bileam …..
Kennt ihr die Geschichte von Bileam? In 4. Mo.22 wird es erzählt:
Bileam gehört nicht zum Volk Gottes. Er wohnt in Petor am Euphrat, in Mesopotamien. Er war als Weissager und Prophet bekannt.

Nun lagerte das Volk Israel an der Grenze zu Moab. Sie hatten vorher schon einige Kämpfe gegen die Amoniterkönige geführt und sie besiegt. Nun wollte der Moabiterfürst Balak die Israeliten verfluchen lassen, weil er Angst hatte auch besiegt zu werden, denn sie waren zahlenmäßig geringer als die Israeliten. Zu der damaligen Zeit glaubten die Menschen, auch die die nicht zum Volk Gottes gehörten, an die Macht von Worten, die die Ereignisse beeinflussen. Besonders Segensworte und Flüche!
So sandte er vornehme Boten zu Bileam mit der Bitte Israel zu verfluchen.
Er befragte Gott und bekam die Antwort: Nein, geh nicht mit ihnen.
Noch vornehmere Boten und eine noch höhere Belohnung. Er befragte Gott in der kommenden Nacht noch einmal, ob er mitgehen könne und bekam ein Ja!
Da stellt sich schon die Frage, warum ihm Gott in der 2. Nacht sagt, geh mit ihnen. Widerspricht sich Gott?
Nicht wirklich
- denn er wollte das Volk Israel segnen und das tat Bileam dann auch.
- Aber warum wollte Bileam Gott noch einmal fragen? Er kannte doch Gottes Antwort?
Da gibt es Ausleger, die sage, daran woran du dein Herz hängst, ist dein Gott. Bileam diente Gott nicht, (später wird auch ganz klar, dass er sich gegen das Volk Gottes stellt) ihn hat wahrscheinlich die überaus üppige Belohnung gezogen. Sein Herz war auf Geld, Ansehen, Ruhm ausgerichtet. (2.Petrus 2,15 - Bileam war auf das Geld aus, das er als Lohn für sein unrechtes Tun bekommen sollte) Und in dieser Ausrichtung hörte er, was er hören wollte.
• Worauf du dich konzentrierst, anschaust…. Das bestimmt dich – ob du willst/ es erkennst oder nicht.
Eigenes Beispiel: Solitär Spiel

Aber Gott kommt mit seinen Absichten immer durch! Und Bileam muss das Volk Israel segnen!
Und wenn er einen Esel gebraucht!
Ab 4.Mo.22,5 ist die ganze Geschichte nachzulesen

Gott hat viele Wege, um zu uns zu sprechen:
Mal direkt in unser Herz, in unsere Gedanken
Durch den Mund anderer Christen
Oder: ungewöhnlich – durch unbekehrte Personen, durch Kinder, Radio, ein Buch, Film, Lied, Tier, einen Umstand, die Natur, einen Traum
Gott hat viele Möglichkeiten, mehr als wir uns vorstellen können.

Gott hat uns den Heiligen Geist gegeben, damit wir ihn hören und verstehen können.
Lasst uns aufmerksam auf die Regungen des Geistes sein. Lasst uns offen für ihn sein und erwartungsvoll. Es ist wichtig, dass wir in der Übung bleiben und seine Stimme erkennen. Durch welchen Kanal er auch immer sprechen möchte.

Elia ging es ähnlich, zuerst verstand er gar nicht, was hier vor sich ging, doch dann erkannte er Gottes Reden, und der Herr sagte zu ihm:
1. Könige 19,11 Der Herr sprach: Geh heraus und tritt hin auf den Berg vor den HERRN! Und siehe, der HERR ging vorüber. Und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, kam vor dem HERRN her; der HERR aber war nicht im Winde. Nach dem Wind aber kam ein Erdbeben; aber der HERR war nicht im Erdbeben.
12 Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der HERR war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam ein stilles, sanftes Sausen.
13 Als das Elia hörte, verhüllte er sein Antlitz mit seinem Mantel und ging hinaus und trat in den Eingang der Höhle. Und siehe, da kam eine Stimme zu ihm und sprach: Was hast du hier zu tun, Elia?


Gott redet nicht immer laut, nicht immer erzittert die Erde vor seiner Stimme, nicht immer kommt er als Feuersturm. Er kann auch anders – und es liegt an uns, seine Stimme einzufangen. Wir brauchen geübte Ohren und ein feines Gehör!

• In dieser Zeit ist es wichtig ihn zu hören, damit wir nicht erschrecken, damit wir Trost bekommen aber auch Wegweisung.
• Es kommen Erschütterungen (Proph. Wort vom Jahresanfang – bleibt ganz nah an Jesus, schnallt euch an, hört seine Stimme)

Gott sagt:
Es ist mein Jahr, es ist ein Jahr des Herrn!

#2 RE: Gott verschafft sich Gehör! von Karin W. 06.05.2022 06:42

Großes Amen dazu!

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