#1 Worauf du dich verlassen kannst von McMichael 16.05.2021 17:12

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E. „Du hast es mir aber versprochen!“ hören Eltern oft von ihren Kindern. Je nachdem beschwichtigen, entschuldigen oder vertrösten diese dann...ja, aber ....Es folgt oft die Enttäuschung der Kinder.
Wir erwarten das Versprechen gehalten werden und das ist gut so, Beziehungen würden sonst nicht funktionieren. Aber ein jeder von uns hat so seine Erfahrungen damit gemacht. Es braucht den Willen Versprechen zu halten aber auch die Fähigkeit. Bei uns Menschen ist manchmal mehr der Wille, aber es mangelt dann an der Fähigkeit zum Handeln; oder aber die Fähigkeit/Vermögen sind da, aber es fehlt der Wille. Bsp.:
Wie gut, dass wir gelernt haben von der Vergebung zu leben, dass macht frei und bewahrt vor inneren Verunreinigungen. Gott und andere um Vergebung zu bitten, für das eigene Versagen, aber auch uns selber zu vergeben! Das will ich an dieser Stelle gerne tun.....

Bei unserem Gott sieht es anders aus, wie bei uns Menschen. „Was er zusagt und verspricht, das hält er auch gewiss.“ ER ist die Treue und Verlässlichkeit in Person und ER steht treu zu seinen Versprechen. Weil Gott vertrauenswürdig ist, sind es auch seine Versprechen (Ps 33,4).
ER will sie erfüllen und hat auch die Fähigkeit/das Vermögen es zu tun.
Der Hl.G. wirkt, dass bestimmte Versprechen zu bestimmten Zeiten uns besonders lebendig werden.
„Wie süß sind deine lebendigen Verheißungen für mich;“ Ps 119,103 PT
Wenn wir unsere Herzen darauf ausrichten/fixieren, werden wir nicht nur sicher sein und uns an seiner Treue gütlich tun (Ps 37,3b PT). Sie werden uns auch Hoffnung, Zuversicht,übersprudelnde Freude und Trost geben und uns lebendig und brennend erhalten, sowie unseren Inneren Menschen stärken (Ps 119,49ff;116.140.162 PT).
Bis zur Erfüllung gerade wenn uns die Zeit lang wird, dürfen wir Gott bitten, uns an seine gegebenen Versprechen zu erinnern (Ps 74,20)(weil wir so vergesslich sind) - aber wir können auch IHN in Zeiten der Anfechtung fragen, „ob denn seine Verheißungen niemals in Erfüllung gehen“ (Ps 77,8b). Gott ist dann nicht sauer.

Nun aber zu einer lebendigen Verheißung - nicht nur für mich.
„Ich hörte den Herrn sagen, „Ich werde dir nahe bleiben, dich unterweisen/instruieren und dich auf deinem Lebensweg führen. Ich werde dich währenddessen beraten und dich mit meinen Augen vorwärts bringen als dein Führer/und immer meinen Blick auf dich richten.«
Darum mache es nicht schwierig; sei nicht stur, wenn ich wohin nehme, wo du noch nicht gewesen bist. Bring mich nicht dazu dich zerren und vorwärts ziehen zu müssen.
Komm einfach mit mir!“ Ps 32,8f PT
„Sie werden sonst nicht mir dir und zu dir kommen“ (Elberf. ,AMP)

Dies ist ein Wort zur Nachfolge im allgm. aber für manche gerade jetzt hochaktuell.
Da macht Gott ein paar wunderbare Versprechen, ER will und wird sie umsetzen - das ist der Dienst des Hl.G. in uns: uns nah sein/Gemeinschaft, uns unterweisen/lehren/instruieren, führen, beraten, vorwärts bringen.
Vorwärts heißt - „näher zu IHM“ - „Suche mein Angesicht!“ Ps 27,8 - hebr baqas: aufspüren, aufsuchen. AMP: nachfragen und nach meiner Gegenwart als deinem lebensnotwendigen Bedürfnis verlangen. Es gibt neue Plätze der Offb. im Wort, neue Räume der Herrlichkeit, „wo du noch nicht gewesen bist.“

Vorwärts heißt aber dann auch „komm mit IHM“ auch wenn es Orte sind, „wo du noch nicht gewesen bist.“ So ging es Abraham, Mose uva. Sie alle hatten den selben Gott wie wir. Sie suchten sein Angesicht und folgten ihm auch auf unbekannten Wegen zu unbekannten Orten.

Auch wenn das Leben nicht immer wie geplant läuft und es enttäuschend ist, weil nicht alles funktioniert wie erhofft und eigene Pläne sich in Luft auflösen.
„Statt mich auf das zu konzentrieren, was verloren gegangen war, half Gott mir, mich auf das Gute zu konzentrieren, was er in Zukunft tun kann. Gott schenkt uns jeden Morgen Gelegenheiten neu anzufangen. Es ist eine Chance, noch einmal zu beginnen - es wieder zu versuchen, wieder zu hoffen und zu sehen, wie Gott etwas tut, was wir nie erwartet hätten. Denn Gott ist ein Gott der Wiederherstellung und Veränderung - er tut immer etwas Neues und arbeitet hinter den Kulissen unseres Lebens daran, Neuanfänge herbeizuführen . Wo wir Versagen sehen, sieht Gott Potenzial für Neues. Im selben Moment, in dem wir stolpern und zerbrechen, plant Gott bereits unser Comeback. Wenn wir „Plan A“ vermasseln, müssen wir uns keine Sorgen machen - Gott hat einen „Plan B“! Ich habe entdeckt, dass Gottes Plan B oft besser ist als mein Plan A je hätte sein können.“ Joyce Meyer, Das Leben geniessen, März 21

Solange wir unsere Herzen auf IHN und seine lebendigen Verheißungen ausrichten/fixieren, werden wir nicht nur sicher sein, sondern lebendig bleiben.
Amen

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