#1 "Gefahrenmeldungen" und "für die Wahrheit eintreten", Peter Ischka von McMichael 12.03.2021 16:26

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Hallo zusammen, immer wichtiger wird es, so zeigen es gerade die letzten Monate, den rechten Umgang mit Meldungen und Meinungen, in dem u.s. Artikel stecken ein paar gute Hinweise...
LG

Wie ist es möglich hinter die Kulissen zu schauen?

Normal hat jeder seine Meinungspräferenz, alles was dazu passend erscheint, wird als Bestätigung genommen. Das haben sich die Algorithmen der sozialen Medien zu Eigen gemacht. Wir befinden uns schnell in einer Meinungsblase – die außerhalb sind – die liegen falsch. Zwischen diesen Blasen kann es schnell zu starken Emotionen kommen. Da kommt Hass und Spaltung auf, das geht auch durch Kirchen und Familien. Es ist nicht so schwer zu erkennen, wes Geistes Kind das ist, des Spalters und Anklägers.

Es wurde eine Meldung in den sozialen Median kolportiert: Ein kleiner Laden, keine Kunden im Raum. Einer wollte schnell etwas besorgen, hatte aber keine Maske dabei. Der Ladenbetreiber ist freundlich, lässt ihn rein. Dann kommt die Anzeige mit einigen tausend Euro Bußgeld. Der mutmaßliche Kunde war ein verdeckter Ermittler der Kommune. Viele empörten sich über die Ungerechtigkeit, die Nachricht verbreitete sich schnell. Auch eine Spitzenpolitikerin war darunter. Die betroffene Kommune hatte Mühe, klarzustellen, dass es keine verdeckten Ermittler gibt und sich so ein Fall nie zugetragen hat. Sogar die Politikerin hatte eine ungeprüfte Falschmeldung übernommen. Auch sie hatte großen Aufwand betreiben müssen, diese Falschmeldung zurückzunehmen und in Ordnung zu bringen.

Wir hören eine Meldung, die in unsere Befürchtung-Präferenz passt und geben sie ungeprüft weiter. Es ist womöglich eine Falschmeldung mehr. Wir klagen jemanden an, der keine Schuld hat. Wir kommen auf die Gehaltsliste des Anklägers.

Wie gehe ich am besten mit solchen"Gefahren-Meldungen" um?

Ich lese nur noch ausgewählte Meldungen, die über soziale Medien kommen und leite nur sehr selten welche weiter – nur wenn sie sehr relevant erscheinen.

Ich reagiere auf keinen Fall schnell. Erst mal ablegen und nachdenken und sich die Frage stellen:

Gibt es mindestens eine zweite unabhängige Quelle für diese Nachricht. Eine Kopie derselben in anderen sozialen Netzen hilft dazu nicht.

Ich frage mich ganz nüchtern, ist das überhaupt möglich? Wenn auch Verschwörungsgläubige gerne das Unmöglichste für wahr halten, ich versuche einfach mal den Hausverstand einzuschalten. Welcher Aufwand, wieviele Mitwirkende wären nötig, dass diese Unmöglichkeit realisiert werden kann und dann noch geheim bleibt. Denn je mehr Menschen nötig wären, um so sicherer kann gerade heute so etwas nicht geheim bleiben.

So früh wie möglich die Gabe der Unterscheidung aktivieren. Das ist ein „übernatürliches“ Werkzeug, das Christen u.a. für solche Zwecke zur Verfügung steht. Da das aber recht sensibel ist und leicht von eigener Meinung korrumpiert werden kann, ist der Austausch mit anderen, die diese Gabe haben, sehr förderlich. Manche Fragen werden nur noch auf dieser Ebene erfolgreich behandelt werden können.

Streitigkeiten meiden. Ich muss nicht recht haben. Hass und Entzweiung möchte ich nicht fördern.
Natürlich gibt es Entwicklungen, denen gegenüber muss ich einen klaren Standpunkt einnehmen und gegen den Mainstream Farbe bekennen.

Was heißt es für die Wahrheit einzutreten, für welche?


In letzter Zeit wurde mir immer wieder beteuert, wir müssten ja für die Wahrheit eintreten, besonders wir Christen. Die Wahrheit über die Absichten der Regierung, die Wahrheit über die Hintergründe der Impfung, die Wahrheit über dieses und jenes. Ist das wirklich die Aufgabe von uns Christen? Um welche Wahrheit handelt es sich, für die es einzustehen gilt? Ist die Wahrheit meine „richtige“ Meinung oder ist sie eine Person?

Als Christen ist es wichtig aufzupassen, dass wir uns nicht für irgendeine „Wahrheit“ stark machen und dabei Schaden an der Beziehung zur „Person Wahrheit“ nehmen. Denn wenn der Geist uns in die ganze Wahrheit führen möchte, dann primär um IHN zu erkennen, wie er wirklich ist – dieses Erkennen ist wirklich ausbaufähig, weil wir viel zu viel abgelaufene Bilder von Jesus haben. So nebenbei wird uns dieser Geist auch das Kommende verkünden, damit wir vorbereitet sind, um richtig zu reagieren und nicht vor Angst gelähmt sein müssen.

Das Kommende ist nicht ganz so geheim, wie manche vermuten. Bedrängnis und Verfolgung wird deutlich zunehmen. Die aktuelle Krise ist nur eine Priese, ein Vorgeschmack, es kommt deutlich dicker. Das sind beabsichtigte Erschütterungen, damit das Unerschütterliche freigelegt wird. Das schüttelt uns aus der Komfortzone. Das ist unangenehm, lässt sich aber nicht weg-beten.

An mehreren Stellen ermuntern uns Paulus und Jakobus uns über Bedrängnis, Verfolgung und Erschütterung sogar zu freuen. Wie absurd erscheint das?

Ein Christ ist begeistert, dass er durch Jesus Christus Frieden mit Gott und unlimitierten Zugang zu unverdienter Gnade erhalten hat und jubelt über die sichere Erwartung der Herrlichkeit Gottes schon hier. Nicht allein aber das … und hier toppt Paulus das Ganze: sondern sie sind auch begeistert in Bedrängnissen, Verfolgung und Trübsal, da sie wissen, dass die Bedrängnis Standhaftigkeit bewirkt, Standhaftigkeit aber Bewährung, die Bewährung eine Gewissheit hervorruft, die nie enttäuscht wird, denn die Liebe Gottes ist in ihre Herzen voll und ganz ausgegossen durch den Heiligen Geist, der ihnen bereits gegeben worden ist. (Die ersten Verse in Römer 5)

Natürlich gibt es Situationen in denen wir aufstehen müssen. ABER es muss sich von den Methoden der Welt unterscheiden – eine echte Alternative darstellen. Da gibt es genügende Luft nach oben … Jedoch regen wir uns über Dinge auf, wir demonstrieren gegen Entwicklungen, die womöglich genau dazu da sind, dass wir ein besseres Stehvermögen entwickeln und sich unser Glaube bewährt, indem wir ihn auch anwenden und am Ende dort ankommen, wo diese bereits in uns ausgegossene Liebe so einen gigantischen Ausdruck findet, dass alle Argumente verblassen. Dann bleibt allen nur noch zu sagen: seht, wie sie einander lieben!

Ich wünsche allen inmitten der Turbulenzen „cool“ zu bleiben, also nicht zu überhitzen. Aus der Perspektive Gottes sieht alles etwas anders aus. Lassen wir uns vom Geist Gottes das Kommende erklären und nicht von Mainstream- oder Alternativ-Meldungen.... und geben Sie die "frohe" Botschaft weiter – das ist wirklich die einzige Alternative!

Herzliche Grüße
Ihr Peter Ischka

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