#1 Söhne und Sklaven - unser Dienst in Welt und Gemeinde von McMichael 14.02.2021 16:25

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E. Letzten Sonntag hörten wir in der Audiobotschaft wie Jesus in die Welt kam und dort den Vater repräsentierte - als Menschensohn, Sklave und Diener - und so „...wie Jesus ist, so sind auch wir in dieser Welt.“1.Joh 4,17
Wie soll unser Sein und Dienen nun in Welt und Gemeinde aussehen, sodass es Jesus repräsentiert und den Vater verherrlicht, womit immer mehr Menschen Seine Herrlichkeit erkennen.

1. Wir sind Söhne Gottes
„Denn der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch nicht zu Sklaven, sodass ihr von neuem in Angst und Furcht leben müsstet; er hat euch zu Söhnen und Töchtern gemacht, und durch ihn rufen wir, ´wenn wir beten`: »Abba, Vater! Ja, der Geist selbst bezeugt es uns in unserem Innersten, dass wir Gottes Kinder sind. Wenn wir aber Kinder sind, sind wir auch Erben – Erben Gottes und Miterben mit Christus. Dazu gehört allerdings, dass wir jetzt mit ihm leiden; dann werden wir auch an seiner Herrlichkeit teilhaben. Rö 8,15ff NGÜ

Wie Jesus, so leben und dienen wir als Söhne aus der Gemeinschaft und Abhängigkeit mit dem Vater, Sohn und Hl.Geist.
Georg Karl beschreibt in seinem Büchlein „Die Wiederherstellung aller Dinge“, was das letzte ist, das im Begriff ist wiederhergestellt zu werden und dann wir Jesus wiederkommen. Er nennt es das „Zeitalter der Herrlichkeit“ in dessen Anfängen wir seit Jahren uns bewegen. Als ein Kennzeichen. dieser Zeit so schreibt er, „lernen die Söhne und Töchter Gottes, in vollkommener Abhängigkeit von zu Gott leben und sich nicht einmal auf ihren eigenen Glauben oder auf ihre eigene Salbung zu verlassen....Wir kommen an die Grenze mit unserem eigenen menschlichen „Zutun“ , „Planen“ und „Wirken,“...Gott übernimmt selbst den Dienst im Tempel...“
So haben wir es immer wieder in den Hl.G. und Herrlichkeitsveranstaltungen seit den 90er Jahren erlebt. Diese Zeit ist nicht rum, sondern hat erst begonnen.
Wir tun was wir den Vater tun sehen und reden, was wir IHN uns sagen hören, was eine intime Vater/Sohn Beziehung durch den Hl.G. voraussetzt. Und was er uns dann sagt, dass tun wir.

Wir arbeiten gewissermaßen in einem Väterlichen Betrieb als Miteigentümer und nicht als Angestellte. Im Gleichnis von den beiden Söhnen wird das Problem des Braven daheim gebliebenen deutlich. Missgünstig starrte er auf die Gnade, die der Vater dem heimgekehrten Sohn erwies. Er hatte gerackert und sich nichts gegönnt. Erstaunt musste ihn der Vater auf seine Vorhaltungen antworten: „Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein.“ Luk 15,31

Das ist unser Stand in Gottes Königreich. Daraus entspringt das Bewusstsein ein königlicher Sohn zu sein. Diese Mentalität ist gerade als Leiter wichtig. Denn....
„Ein Land wird durch dreierlei unruhig/erbebt die Erde,...: einen Knecht, wenn er König wird;...“ Spr 30:21-22a

Zur Vertiefung: „Eine Frage der Ehre: Der übernatürliche Lebensstil der Königskinder“ (engl. "The Supernatural Ways of Royalty" von Kris Vallotton and Bill Johnson)
„Vom Knecht zum Kind“ Jack Frost

2. Wir sind Sklaven Christi

Nicht in dem Sinne, dass wir uns vor der Strafe eines harten Herrn fürchten müssten (Rö 8,15) und unser Pfund vergraben - auch diese Gefahr gibt es unter Christen; sondern in dem Sinn, dass wir unter der Herrschaft eines guten Herrn stehen. Darum nennen sich sie Apostel zu Beginn ihrer Schreiben meistens: „Paulus, ein Sklave Christi Jesu, berufen zum Apostel...“ (Rö 1,1 s.a. Gal 1,10; Tit 1,1; 2.Petr 1,1). Aber es gilt für jeden Christen und Mitarbeiter (1.Kor 7,22; Kol 4,12).
In der damaligen Kultur, wo Sklaven wie eine Sache gehandelt wurden, war das ein Paukenschlag. Gerade in Rom gab es eine ausgeprägte Hierarchie - ganz unten die Sklaven...

a. Die Bibel macht deutlich, ein Sklave handelt aus einer totalen Abhängigkeit und Unselbständigkeit Gott gegenüber. Er ist nicht selbstständig, handelt nicht eigen-mächtig oder eigen-willig. Es geht um die totale Bindung an den Herrn. Er ist vielmehr Gesandter und vertritt seinen Herrn, der sein Eigentümer und für ihn verantwortlich ist, auch als Versorger. Ihm schuldet der Sklave Gehorsams.
„Wenn einer (Christus) für alle gestorben ist, dann sind alle (die an ihn glauben sich selber) gestorben. Und er ist deshalb für alle gestorben, damit die, die leben, nicht länger für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und zu neuem Leben erweckt worden ist.“ 2.Kor 5,14f

Bsp.: Darum ist es mir so wichtig am richtigen Platz zur rechten Zeit zu sein.

b. Überraschend beschreibt Paulus in Phil 2,2ff, wo es darum geht, dass Jesus als Sklave in die Welt gekommen ist, was das nun für uns bedeutet:
„Lasst nicht zu, dass euch etwas gegeneinander aufbringt, sondern begegnet allen mit der gleichen Liebe und richtet euch ganz auf das gemeinsame Ziel aus. 3 Rechthaberei und Überheblichkeit dürfen keinen Platz bei euch haben. Vielmehr sollt ihr demütig genug sein, von euren Geschwistern höher zu denken als von euch selbst. 4 Jeder soll auch auf das Wohl der anderen bedacht sein, nicht nur auf das eigene Wohl. 5 Das ist die Haltung, die euren Umgang miteinander bestimmen soll; es ist die Haltung, die Jesus Christus uns vorgelebt hat. 6 Er, der Gott in allem gleich war und auf einer Stufe mit ihm stand, nutzte seine Macht nicht zu seinem eigenen Vorteil aus. 7 Im Gegenteil: Er verzichtete auf alle seine Vorrechte und stellte sich auf dieselbe Stufe wie ein Sklave.“ Phil 2,2ff

Was auch bedeutet, dass wir einander dienen und uns für nichts zu Schade sind.
„Wascht einander die Füße!
Den Dienst eines Sklave tun wir als Söhne Gottes, und nicht als Sklaven der Menschen!
Die Apostel und andere leitenden MA waren darin Vorbild (2.Kor 11,23ff).

3. Wir sind Diener Gottes
„In Christus ist der Dienst des Geistes angebrochen, der Gerechtigkeit, der Versöhnung.“
Was speziell zunächst den Apostel galt, gilt nun der ganzen Gemeinde, nämlich Christi Dienstorganismus in der Welt zu sein (Eph 4,1-16). Aber eben als Söhne und Sklaven.
Was für Jesus gilt, gilt auch für uns. Es geht um die ganzheitliche Versorgung der Menschen mit dem Heil Gottes; ob es sich um das Einsammeln von Finanzen (2.Kor 8,4;9,1.12f) oder die Verkündigung des Evangeliums oder den Barmherzigkeitsdiens handelt.
Dazu erhielten wir die Kraft aus der Höhe und die Gaben des Hl.Geist - es sind Dienstgaben zur gegenseitigen Auferbauung und Wachstumshilfe.
Alles ist Dienst des Geistes, durch uns. Und Paulus fragt rhetorisch:
„Muss sich dann bei dem Dienst, der vom Geist Gottes bestimmt ist, ´Gottes` Herrlichkeit nicht in noch viel größerem Maß zeigen?“ 2.Kor 3,8 NGÜ

Fazit: Wenn wir wie Jesus sein wollen in dieser Zeit und Welt, gerade was die kommenden Zeiten der Herrlichkeit und Manifestation Seines Königreichs angeht, dann sind wir es als Söhne Gottes, Sklaven Christi und Diener der Menschen. Dadurch wird der Hl.G. die Herrlichkeit größer werden lassen bis das die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes die Erde bedeckt und dann wird das Ende kommen.

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