#1 Der Teufel will, dass du enttäuscht bist! von Gerda Döring 01.12.2020 20:34

Der Teufel will, dass du enttäuscht bist! (Robert Hotchkin)

Spr-3,5 Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, (sondern setze dein Vertrauen ungeteilt auf den Herrn!)
6 sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.

Wir leben in einer herausfordernden Zeit! Vieles hat sich verändert, und wir wissen nicht so genau, wo es hinführt.
Da ist eine Spannung im Geist in dieser Zeit. Das hört man immer wieder, viele Propheten sprechen davon. Und viele spüren es auch.
Es kann sich auch darin zeigen, dass man angespannter oder mehr angegriffen wird als gewöhnlich. Man mit Wut, Frustration, Ärgernis oder ähnlichen einengenden Emotionen zu kämpfen.

Es gibt so viele Möglichkeiten, enttäuscht zu werden.
Vielleicht ist etwas geschehen, das du nicht erwartet hast, was nicht geschehen sollte
Vielleicht sagte jemand etwas zu dir, was nicht okay war
Vielleicht beunruhigt dich der Zustand der Welt, der Nation oder der Gemeinde
Vielleicht ist es dein Ehepartner, ein Kollege, oder dein Pastor…..

Zu alldem kommt dann auch noch der Feind, der sich diese Situation zu nutze machen will.
Er klopft bei dir an und versucht, dass du deinen Blick auf etwas oder jemanden wendest, das nicht so ist, wie du es dachtest oder wie es deiner Meinung nach sein sollte. Oft sind es auch viele verschiedene Sachen. So bist du enttäuscht. Das passiert die ganze Zeit, denn das ist eine Lieblingstaktik des Feindes. Gerade jetzt, wo es so leicht ist umherzuschauen und etwas zu finden, das einen enttäuscht.

Der Teufel möchte, dass wir enttäuscht sind. Denn wenn du der Versuchung nachgibst und enttäuscht bist, disqualifizierst du dich selbst. Du nimmst dich selbst als ein Teil der Lösung Gottes aus der Königreichsberufung auf der Erde heraus.

Der Feind weiß, dass wir aus einem ganz bestimmten Grund hier auf der Erde sind. Er weiß, dass du als Gläubiger eine bedeutende Rolle in Gottes Plan hast. Um Dinge zu wenden, in deiner Familie, Umgebung, Stadt, oder Nation. Er weiß, dass er dir die Kraft nicht nehmen kann, aber er weiß, dass du sie dir selbst nehmen kannst. Deshalb will dich der Teufel entmutigen.

Wenn wir es wählen, enttäuscht zu sein – dann nehmen wir eine Opfermentalität ein. Dann leiden wir und geben meistens unbewusst anderen die Schuld an den Umständen, die wir so nicht erwartet hatten. Wir hatten uns eine Vorstellung gemacht, wie etwas laufen oder sein sollte und wenn es nicht so eintritt, dann fühlen wir uns enttäuscht. Meistens halten wir erstmal an unserer Enttäuschung fest und suchen vielleicht noch nach Wegen, wie wir das Erwartete doch noch erreichen können.
Da haben wir unseren Glauben in unser Verstehen und in unser Timing gesetzt, anstatt den Wegen Gottes zu vertrauen. Das denken und tun wir nicht bewusst, es fühlte sich ja alles so richtig an. So logisch oder passend. So hätten wir es einfach gebraucht, denken wir.
Doch es ist wichtig, dass wir erkennen, dass wir da tatsächlich auf unsere Vorstellung gebaut haben, sodass wir uns damit auseinander setzen können.

Wenn wir diese Opfermentalität durch Enttäuschung annehmen, dann handeln wir nicht länger als Sieger in Christus.
Wir disqualifizieren uns selbst. Wir sind nicht mehr voller Glauben und Hoffnung. Wir sind keine Gläubigen mehr, die eine positive Ausstrahlung haben, die wissen, dass Gott gut ist und er das beste Resultat bringen kann, egal in welchem Umstand wir stehen.
Aus unserem Herzen fließt dann nicht mehr Freude und Leben, sondern etwas trübes, negatives kommt heraus. Deshalb möchte der Teufel uns entmutigen. Er will, dass wir blockiert sind!


Der Schlüssel ist, dem Herrn zu vertrauen.

Erwarte Gott – nicht deine Erwartung
Wenn sich Enttäuschung in uns breit macht und sich verfestigt, dann liegt daran, dass unserer Erwartung nicht entsprochen wird. Das bedeutet, dass wir in unserem Verstehen und wie die Dinge unserer Meinung nach laufen sollten, vertrauen. Wir beharren auf unsere Einschätzung und unser Verstehen!
Lass uns das etwas näher ansehen. Wir geben unserer Enttäuschung Raum, weil wir denken, Gott hätte es verpasst, anstatt zu erkennen, dass wir es verpasst haben.
Beispiele:
• Josef – er verpasste, was Gott dabei war zu tun so sehr, dass er seine Verlobte verließ. In seiner Enttäuschung, dass Maria schwanger war, war er dabei sich herauszunehmen als Ehemann und Jesu irdischen Vater. Weil er enttäuscht über die Situation war, war Josef bereit sich zurückzuziehen/herauszutreten (dis-appoint) und nicht Helfer und Pfleger und Unterstützer zu sein, bei der größten Bewegung Gottes, die die Erde jemals gesehen hat
• Schau dir die Leute zu Jesu Geburt an. Es war das Volk Gottes, das Jesu Geburt total verpasst hatte. Nur die 3 Weisen aus dem Morgenland waren dabei.
• Auch die Pharisäer und Sadduzäer während Jesu irdischen Dienst. Die größten religiösen Köpfe verpassten den Messias, weil er nicht so war, wie sie ihn erwarteten. Sie erwarteten ihn nach ihrem Verständnis.
• Es fielen ganz viele Menschen von Jesus ab in Joh. 6, weil sie nicht verstanden, was er meinte, als er über das Brot und den Wein des Neuen Bundes sprach.
• Sogar alle seine Jünger verpassten / verfehlten ihn, jene Männer die 3 Jahre mit ihm gingen, jeden Tag von ihm hörten und lernten. Obwohl Jesus ihnen vorher deutlich sagte, was geschehen würde, verpassten sie total, was Gott am Kreuz tat. Sie dachten, es wäre eine Niederlage, sie verstanden überhaupt nicht was es bedeutete: Es war der größte Sieg, der jemals gesehen wurde!
Sie alle verpassten zuerst, was Gott tun wollte. Sie waren alle enttäuscht darüber, dass ihre Erwartungen nicht eintrafen. Deshalb waren sie eine Zeit lang oder auch permanent enttäuscht. Sie wurden aus ihrer Position und Platz herausgenommen, weil sie nicht willig waren, Gott außerhalb ihres Verstehens zu vertrauen.

Aber die Geschichte endet hier nicht. Weder für Josef noch für die Jünger. Die Geschichte endet hier auch nicht für die Pharisäer und die Sadduzäer wie Saulus und Jairus und viele andere. Der Feind möchte uns enttäuschen, aber unser Retter will uns ermutigen.

Und während die Falle des Feindes nämlich Enttäuschung uns veranlasst, uns selbst zu disqualifizieren, erfüllt uns die Ermutigung des Herrn mit Kühnheit und befähigt uns, uns nicht auf unser Verstehen zu stützen, sondern sich auf den Herrn zu stützen/werfen und ihm zu vertrauen, egal was passiert!

Das gleiche gilt für uns heute. Es ist nicht die Zeit, enttäuscht zu sein – weder emotional, geistlich politisch oder sozial. Wenn wir uns selbst erlauben, enttäuscht zu sein, bekommt der Feind einen Sieg. Er will uns enttäuscht haben. Er will uns aus unserem Einfluss- und Autoritätsbereich herausnehmen, er will, dass wir hier für das Königreich Gottes keine Rolle spielen.
Erlaube das nicht.
Jeder ist wichtig für das Königreich.
Du bist hier auf der Erde aus einem bestimmten Grund. Du hast eine Bestimmung. Du bist dazu berufen die Welt, die Menschen positiv zu beeinflussen. Lass dem Feind auch nicht einen kurzen Sieg. Erlaube dir selbst nicht, enttäuscht zu sein. Weise Enttäuschung gerade jetzt zurück!

• Wenn du erkennst, dass du in die Falle der Enttäuschung gekommen bist, dann ist das an sich schon ein Sieg! Nun geh den nächsten Schritt.
• Schüttel die Enttäuschung ab.
• Wende dich davon ab, dich auf deine eigene Erwartung und Vorstellung gestützt zu haben. Bekenne und wende dich davon ab, dass du Zorn, Frustration Bitterkeit, Negativität oder Ärgernis Raum gegeben hast.
• Bekenne und wende dich davon ab, dass du dich zurückgezogen hast und eine Opfermentalität angenommen hast.
• Dann lade den Heiligen Geist ein, zu kommen und dich zu ermutigen. Er wartet auf diese Einladung, er will dich gerne daran erinnern, wer du wirklich bist und dich stärken, darin zu gehen.

Gott ist nicht enttäuscht – und du bist in sein Bild geschaffen
Er ist nicht enttäuscht, weder über den Stand in der Welt, der Nationen, der Gemeinde. Er mag sicher nicht alles, was um uns herum geschieht. Er mag sogar darüber betrübt sein, aber er ist niemals enttäuscht. Er ist sicherlich niemals enttäuscht, weil er darüber nicht überrascht ist. Er weiß, dass er einen Plan hat, dem man vertrauen kann.
Und – Gott ist nicht über dich enttäuscht. Er hält deine Vergangenheit nicht gegen dich. Er wartet nicht darauf, dir deine Fehler vorzuhalten. Es ist grade das Gegenteil. Er möchte dich freisetzen, von allem, was die einschränkt und zurückhält in all dem zu gehen, das Gott für dich geschaffen hat, das schließt auch Enttäuschung ein.
Der Herr liebt dich. Er jubelt, wenn du aufwachst und erkennst, wer du wirklich bist. Er ist dankbar, wenn du nun die Falle der Enttäuschung erkennst und zurückweist und du bereit bist, in deiner Berufung seine Herrschaft hier auf der Erde aufzurichten. Er weiß, dass du ein Teil der Lösung für diese Zeit bist. Und er ist dankbar, dass du diese Wahrheit genauso erkennst.


Proklamiere diese kraftvollen Aussagen über dich selbst einen Monat lang.

Sprüche 3,5 Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, 6 sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.

Ich erkläre:
1. Ich vertraue dem Herrn von ganzem Herzen. Ich verlasse mich nicht auf meinen eigenen Verstand. Ich vertraue voll und ganz dem Herrn in allem was mir begegnet und in allem, was ich sehe. Ich preise Ihn darüber, dass Er in Wegen wirkt die über meinem Verständnis sind.

2. Ich weigere mich, enttäuscht zu sein. Ich gebe Enttäuschung, Zorn, Furcht, Frustration, Bitterkeit oder Ärgernis keinen Raum. Ich schüttele jede negative und begrenzende Emotion ab. Ich werde nicht enttäuscht sein. Ich werde in all dem gehen, das Gott für mich geschaffen hat und wozu er mich berufen hat.

3. Ich bin ein Teil von Gottes Lösung. Ich nehme eine Schlüsselrolle ein für das Königreich Gottes hier auf der Erde. Ich werde mit Gebet und Lobpreis meinen Weg gehen, bis der Sieg sichtbar ist.

4. Ich bin ein Überwinder. Ich bin mehr als ein Eroberer. Ich habe den Sieg in Christus in allem, was vor mir liegt.

5. Ich empfange die Ermutigung vom Herrn. Ich danke dir Gott, dass du mich durch die Kraft deines Heiligen Geistes mit Mut, Stärke und Kühnheit füllst.

6. Ich bin erfüllt mit Glauben, Hoffnung und freudiger Erwartung

7. Ich vertraue dem Willen, den Wegen und dem Timing Gottes. Er ist am Wirken. Er ist dabei, große Dinge hervorzubringen

8. Gott, du bist gut. Ich proklamiere die Fülle deiner Güte in die Welt, in meine Nation, meine Stadt, meine Familie, meine Gesundheit, meine Finanzen, meine Beziehungen und in die Gemeinde. Ich erkläre, dass du dabei bist, das beste Resultat in alle meine Umstände hineinzubringen. Ich werde die Güte Gottes sehen!

Robert Hotchkin

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