#1 Gottes Weltpolitik Teil 1 von McMichael 10.11.2020 10:33

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E. Letzten Sonntag hörten wir ein weiteres Mal wie wichtig es ist, Gottes Namen zu kennen (jada) und das Offenbarung Seines Wesens und der Gemeinschaft mit IHM uns schützt. Das gilt auch für den Namen „El Elyon, der Gott der Nationen, der Allerhöchste und die höchste Autorität ist, dann

a. werden wir vor Verwirrung geschützt, wenn wir uns die Weltpolitik anschauen.

b. wir erfahren, wie wir Seine politischen Mitarbeiter sein können
Nicht Zufall, Willkür oder Evolution (das Recht des Stärkeren) regieren sondern Gott. Selah
Jesus wurden nun vom Vater die Nationen als Erbe gegeben (Ps 2,8). D.h. ER ist der Herr und ER übt als der Allerhöchste Seine Macht aus.

1. Jesus, der Herr der Nationen - wie ER auf vierfache Weise Seine Macht ausübt
Gott ist nicht nur persönlich, als Gemeinde oder als Volk Gottes erfahrbar. Gott ist auch der Herr und Herrscher der Nationen dieser Welt. Er hat den Willen und die Macht zu regieren. Das schauen wir uns mal näher an.

a. ER setzt territoriale Grenzen, und gibt Nationen ihr Erbe und damit Berufungen
„Als der Höchste den Nationen das Erbe austeilte, als er die Menschenkinder voneinander schied, da legte er fest die Grenzen der Völker nach der Zahl der Engel Gottes.
“ 5.Mos 32,8 (LXX und alte lat. Ü.; vgl. Dan 10 und 11)
Bsp.: Besondere Gaben und Fähigkeiten führen zu Erfindungsreichtum, Pioniergeist, Forschung, Entdecker, Seefahrer usw..
Ich glaube das Gott als Geber verantwortlichen Umgang erwartet...

b. ER gibt und begrenzt die Macht von Nationen, Weltreichen und ihrer Führer
Römer 13:1b Denn es ist keine [staatliche] Macht außer von Gott, und die bestehenden sind von Gott verordnet.
Daniel 2:21 Er ändert Zeiten und Fristen, er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen Weisheit und Erkenntnis den Einsichtigen;

Gott handelt in den Nationen dynamisch und nicht mechanisch. Gott ist kein Uhrmacher, der die Weltgeschichte und ihren Ablauf „aufgezogen“ hat.
Bsp.: das Ein und Absetzen von Machthabern (auch durch Tod wie Herodes Agrippa, Apg 12,21ff) oder deren Erziehung z.B. Nebukadnezar (Dan 4,30ff).

c. ER regiert und leitet mit dem Ziel, dass sein Reich komme und sein Wille geschehe
Im Fokus Gottes ist das Reich Gottes und Seine Herrschaft. Es soll aufgerichtet und ausgebreitet werden. Zuerst in Israel, aber dann auch in den Nationen. Sie gab der Vater Jesus zum Erbe (Ps 2,8)
Bsp.: für Israel - Der pers. Großkönig Cyrus wird zum Knecht und Werkzeug Gottes zur Rückführung. Vorher waren die Weltreiche Assyrien und Babylon Seine Gerichtswerkzeuge (auch an anderen Nationen). Für die Nationen – das röm. Reich – welche Möglichkeiten hätte eine geistliche, starke und apostolische Gemeinde gehabt...
Die entscheidenden Kämpfe finden in der Unsichtbaren Welt (Dan 10 und 11)- zwischen mächtigen Engeln Gottes und dessen dämonischen Widersachern, die ganze Nationen beherrschen (Eph 1,20ff;6,12) statt.
In einer proph. Traum Nebukadnezars den Daniel deutete, zerstört der Fels Christus diese Reiche und es bleibt am Ende der Zeit nur das Reich Gottes (Dan 2,34ff.44ff). Schon jetzt aber - ist Christus durch seine Auferstehung und Himmelfahrt „eingesetzt zu seiner Rechten im Himmel über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und jeden Namen, der angerufen wird, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen. Und alles hat er unter seine Füße getan und hat ihn gesetzt der Gemeinde zum Haupt über alles, welche sein Leib ist, nämlich die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt.“ (Eph 1,21ffs.a. Ps 2,8)

d. ER richtet Nationen im Verlauf der Weltgeschichte
(Bsp. Jer 49 und Jes 34 und andere Propheten) auch durch andere Nationen (Hes 23,24) mit dem Ziel der Umkehr.
Bsp.: Jona in der damaligen Hauptstadt Assyrien.
Die Azteken, bekannt durch ihre Menschenopferpraxis – militärisch zuerst durch die Spanier besiegt, wurden sie nach neuestem Forschungsstand von Salmonellen ganz ausgerottet.

„Einmal rede ich über ein Volk oder ein Königreich, dass ich es ausrotten, verderben und zugrunde richten will; wenn aber jenes Volk, über das ich geredet habe, von seiner Bosheit umkehrt, dann reut mich auch das Unheil, das ich über sie zu bringen gedachte.“ Jer 17,6ff

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