#1 Feiere deine Siege - 1.Sam 7,2-13 von McMichael 22.07.2020 16:07

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E. In unserem Leben gibt es Siege und Niederlagen, richtig und falsche Entscheidungen, Gebetserhörungen und Wunder und Situationen, wo sie ausgeblieben sind. Was tun wir nun mit den Siegen, die Gott uns hat erleben lassen.

Dazu lesen wir aus 1.Sam 7,2-13

Viele Aspekte dieser Geschichte sind interessant. So der Weg zum nachhaltigen Sieg über den Feind, und wie der Feind gerade inmitten von Erweckung angreift. Wir schauen aber heute nur auf den siegreichen Ausgang. Gott war mit einem Schrecken über die Angreifer gekommen und hatte sie in die Flucht geschlagen. Israel war nachgesetzt, der Feind wurde vernichtend geschlagen und gedemütigt, sodass er nicht mehr zurück kehrte, solange Samuel Richter Israels war.
„Da nahm Samuel einen Stein und stellte ihn auf zwischen Mizpa und Schen und nannte ihn »Eben-Eser« und sprach: Bis hierher hat uns der HERR geholfen.“ V.12
So wie Josua es nach den Siegen tat, die Gott ihnen geschenkt hatte, setzte auch Samuel einen Gedächnisstein an die erlebte Hilfe Gottes. Diese Steine waren Teil der Erinnerungskultur Israels. Wir würden Denkmal dazu sagen; denk Mal darüber nach wann wo und wie der Herr dir oder uns Siege geschenkt hat. Vergiß nicht.
Ich glaube, dass diese Praxis heilsam und glaubensaufbauend ist , dazu eine Form Gott zu ehren.
Als ich den Herrn fragte, was ER mir durch das Wort sagen will, erinnerte er mich an den Beginn meiner Theologischen Ausbildung auf Chrischona. Die Halle in der wir als 1.Klasse im Untergeschoss in 3-4 Bett Zimmern untergebracht waren hieß „Eben Eser“. Dort erfuhr ich persönlich so manchen Sieg beim Start in den Vollzeitlichen Dienst.
Der Herr sagte mir: „Erinnere dich und lass dich von mir als deinem Helfer an deine Siege und gewonnenen Schlachten erinnern. Dafür danke und lobe mich. Ich verändere mich nicht. Sei zuversichtlich!“

Das alte Kirchenlied „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ greift einige Aspekte von Hilfe auf, wie wir sie alle schon erlebt haben.
Mir fiel so manches wieder ein - wo Gott mir aber auch uns als Gemeinde kleine und große Siege geschenkt hat. Siegreich bewältigte Versuchungen, die Bedrängnis durch den Mieter Ivo - hier ist das Firmenschild unseres neuen Mieters mir ein „Gedächnisstein“ von Gottes Hilfe. Da waren übernatürliche Heilungen und Hilfe aus Finanznöten, denen Gott nie zu spät begegnete usw.
„Vergiß nicht was ER dir Gutes getan hat!“ Ps 103

Du musst jetzt keine Steindenkmäler setzen. Aber du kannst die Siege, dir Gott dir geschenkt hat, z. B. in ein spez. Heft schreiben. Du kannst es dann in dunklen Stunden hervorholen, Gott neu danken und ihn darüber loben. Oder du erzählst daraus deinen Kindern oder Enkeln. Oder zu bezeugst es bei passenden Gelegenheiten (in Gemeindeveranstaltungen oder Zweiergespräch). Oder du schreibst dein Buch. Mich begeistern immer Biographien anderer, weil Gott derselbe ist, wenn auch der Weg zur Hilfe meistens unterschiedlich.
Um unserer Siege und der erfahrenen Hilfe Gottes zu gedenken braucht es oft einen Entschluss. Ich bitte dazu gerne den Hl.Geist als Helfer um Erinnerungshilfe. Ich brauche sie, wenn mir die Zuversicht abhanden kommen will, oder ich glaubensvoll beten will und ich mich nicht danach fühle.

Praxistipp:

Du kannst die Namen Gottes verwenden, an eine kleine Auswahl von Fünf Namen habe ich uns letzten Sonntag in der Botschaft erinnert.
Z.B. wo habe ich den Gott des Friedens (Jahwe Shalom) und Seinen Frieden erlebt in einem Kampf mit Unfrieden, wo den Gott, der mich und meine Umstände sieht (El Roi) in einem Kampf, wo ich drohte unterzugehen. Wo hab ich ihn als Heiler erfahren (Jahwe Rapha) oder ein Versorgungswunder (El Schaddai) usw.
Fange an dich Seines Namens zu rühmen und ein Geist des Glaubens und der Zuversicht wird auf dich kommen. Dann erzähle anderen davon usw.

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