#1 Friede – ein Geschenk zum Auspacken von McMichael 28.12.2019 16:50

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E. Kennen wir das, wir kriegen ein schön eingewickeltes Geschenk überreicht – und dann haben wir die Wahl, ob wir es sofort auspacken oder später. Oft wollen die Schenkenden dabei sein, wenn es ausgepackt wird, denn sie wollen sehen ob es auch gefällt...manchmal auch nicht...
Tragisch wird es, wenn man das Geschenk nicht auspackt, entweder weil das Papier so schön und niedlich ist oder wir falsche Schlüsse ziehen. „Was kann in der Verapckung schon drin sein...“

In unserer Weihnachtsgeschichte, die wir vorhin gelesen haben, loben die himmlischen Heerscharen, den Inhalt des Geschenks und den, von wem es kommt und für wen es ist.

„Ehre und Herrlichkeit Gott in der Höhe...“ - „Herrlichkeit Gott in den höchsten Räumen des Himmels“ PT

Und dann wird das Geschenk gelobt, und was in dem Baby steckt, das da in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegt.
„Und Friede auf Erden“...“in den Menschen des Wohlgefallens/für die Menschen, auf denen sein Wohlgefallen ruht/unter den Menschen

Dieser Friede, und damit ist Gottes All-Inclusive-Angebot“ gemeint: innerer Friede, seelisches und körperliches Wohlbefinden, Wohlstand, Friede in Beziehungen uvm..
Gott sendet dieses Geschenk für und unter die Menschen, auf denen sein Wohlgefallen ruht.
Er sendet es in die Menschen. Und es kommt mit Jesus – salopp ausgedrückt in der unscheinbaren „Verpackung“ eines Babys in einer Krippe. Ein Kind über das schon Jesaja prophezeite:
„Ein Kind ist für uns geboren; ein Sohn ist uns gegeben worden. Die Verantwortlichkeit vollständiger Herrschaft wird auf seinen Schultern ruhen und sein Name wird sein:...Der Prinz des Friedens. Groß und gewaltig ist seine Herrschaft. Er wird unermeßlichen Frieden und Wohlstand bringen.“ Jes 9,6.7a PT


Unfriede, Friedlosigkeit – ob im Inneren oder in Beziehungen, auch zu uns selber oder unseren Körpern sind leider der Standard unter den Menschen.
Manche suchen etwas Frieden, z.B. im Urlaub, in Kursen oder wechselnden Beziehungen.

Das bringt aber nur kurzzeitige nicht nachhaltige Ergebnissse, da das Basisproblem des Menschen nicht gelöst ist. Der Mensch lebt von Natur aus im Unfriede, im Kriegszustand mit Gott, seinem Schöpfer. Der Mensch lebt im Aufruhr gegen IHN und ist von Natur aus nicht zum Frieden fähig.
Das ist die Quelle jeder Form anderen Unfriedens. Die Bibel nennt das Sünde.

Gottes Plan aber war es durch seinen Sohn zunächst den Frieden zwischen ihm und den Menschen wiederherzustellen und dadurch die Basis und Möglichkeit für alle anderen Formen des Friedens zu schaffen.
Bsp.: Unfriede in Familien, zu mir selbst, zwischen Nationen (Friedensnobelpreisträger, der äthiopische Staatspräsident und Mitglied einer Pfingstgemeinde)

Wie das gegangen ist – dazu werfen wir einen Blick von der Krippe zum Kreuz, wo der erwachsene Jesus sein Leben für die Menschen gab.
"Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ Jes 53,5

Nun können aber nur bestimmte Menschen diesen Frieden erfahren. Er ist für „die Menschen Seines Wohlgefallens“ ,Menschen auf denen sein Wohlgefallen ruht.
Wer sind die wohl? Eine bestimmte rel.Elite? Die, die sich wirklich anstrengen, um Gott zu gefallen, indem sie....? So ähnlich dachten die Pharisäer zur Zeit Jesu. Nein, es ist ganz anders.

„Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er real ist und dass er denen, die ihn suchen, belohnt. Hebr 11,6

Man kann den Vers auch abwandeln in „denn wer von Gott etwas bekommen will, der muss glauben, dass es real ist, was ER zu geben hat.“

Kurz gesagt, der Friede mit all seinen Facetten und Inhalten, ist für die, die glauben.
Glauben, dass Jesus für uns gestorben ist, um uns zurück in den Frieden mit Gott zu bringen.
Glauben aber auch, dass ich mit Jesus gestorben bin, sodass ich als erlöster und neuer Mensch im Frieden Gottes leben kann – dem inneren und dem äußeren. Jetzt bin ich fähig und willig dem Frieden nachzujagen.
Glauben, wir durch seine Wunden geheilt sind und es Frieden für meinen Körper gibt.
Der Glaube packt das Geschenk aus und nimmt es für sich an. Einmal, wenn es um den Frieden mit Gott geht, aber immer wieder aufs Neue in den Bereichen, wo der Friede fehlt.

Anwendungsbsp.: Dir fehlt der Friede z.B. weil du dich sorgst...
Dann packst du das Geschenk aus, indem du dich „...in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott wendest und dein Anliegen vor ihn bringst. Dann wird der Frieden Gottes, der weit über alles Verstehen hinausreicht, über euren Gedanken wachen und euch in eurem Innersten bewahren – euch, die ihr mit Jesus Christus verbunden seid.“ Phil 4,6f

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