#1 Gnade um Gnade von Gerda Döring 24.09.2019 09:42

Gnade um Gnade

Das ist mein Thema. Da will ich noch mehr von verstehen und in ihr wirklich gegründet sein.
Die Gnade ist viel größer und umfassender, als wir uns das vorstellen können!
Gnade ist nicht nur: „Jesus ich brauche deine Hilfe, ich brauche da jetzt echt deine Gnade“
Gnade ist dieses völlig von Jesus angenommen sein, sicher sein in ihm, bei ihm zu Hause zu sein, von ihm völlige Versorgung zu bekommen. Denn Jesus hat uns erlöst, in sein Reich versetzt, wir sind Mitbürger des Himmels und Gottes Hausgenossen! Das hat uns Jesus geschenkt! (Eph.2)
Gnade ist Gottes Haltung zu dir. Gnädig und barmherzig ist der Herr, geduldig und von großer Güte. (findest du gleich 3 mal in den Psalmen, Ps. 86,15; Ps. 103,8; 145,8)

Joh.1, 14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (die Herrlichkeit zeigte sich in Gnade und Wahrheit)
15 Johannes zeugt von ihm und ruft: Dieser war es, von dem ich gesagt habe: Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher als ich.
(Johannes weiß, was die Propheten sagten. Er erkennt Jesus als Sohn des mächtigen und lebendigen Gottes!)
16 Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.
In Jesus zeigte sich Gottes Gnade und Wahrheit – doch was haben wir genommen? Gnade um Gnade!
Beispiel Flasche: Was fließt raus? Was drin ist.
Was fließt aus Jesus? Gnade um Gnade!

Also wir sahen Jesus voller Gnade und Wahrheit. Die Wahrheit bezieht sich auf Gott, wer und wie er ist. Da gibt es so viele Lügen und Verdrehungen! (vom Feind, den Religiösen/Pharisäern). Gott kommt durch Jesus in eine sündhafte Welt und was kommt raus? Gnade um Gnade. Wenn der Heilige Gott dem Menschen begegnet, was kommt raus? Gnade um Gnade!
Heilung, Versorgung, Befreiung – das alles waren Werke seine Gnade. Niemand hat Heilung verdient! Das wird uns aus Gnade geschenkt. Alle Segnungen kommen durch Gnade. Das ist die Wahrheit über das Wesen Gottes. Darin zeigt sich wie Gott wirklich ist.

Titus 2, 11 Denn ´in Christus` ist Gottes Gnade sichtbar geworden – die Gnade, die allen Menschen Rettung bringt. NGÜ
Jesus zeigt uns an seinem Leben, Worten und Handeln wie der Vater ist.

Alles was wir über Gott glauben, muss in die Person Jesu hinein passen. Wir dürfen weder unsere neg. Erfahrungen gleichwertig neben Jesus stehen lassen! Und auch nicht das Wort, die Bibel, sie muss in die Gnade hineinpassen, die Jesus ist und verkündet!
Sonst gibt es immer ein Ja, aber….
Ja ich glaube, dass Jesus heilt, aber…
Ja, Gott ist gut, aber wie war das mit Hiob….
Wir können sagen, das verstehe ich nicht, aber wir dürfen da keine Glaubensgrundsätze oder ähnliches von ableiten! Es muss in die Person Jesu, in seine Gnade hineinpassen.
Jesus ist voller Güte, Freundlichkeit, schenkt uns Gunst, ist immer für uns, egal wie daneben wir uns benehmen, er ist immer auf unserer Seite und verlässt uns niemals! Er hat unsere Sünden am Kreuz getragen, schon vor 2000 Jahren, ohne uns vorher zu fragen, ob wir damit auch einverstanden sind! Er ist so viel größer!!!

Da gibt es eine Geschichte in NT, die passt irgendwie auch nicht in Jesu Gesinnung und Gnade. Gott ist Liebe, er vergibt. Jesus brüskiert die frommen Juden, greift die Pharisäer harsch an, reinigt den Tempel…. Damit sie Buße tun, damit sie umkehren. Er tat das nicht, um sie zu verdammen.

Es geht um Hananias und Saphira (Apostelg.5,f) Da lügt und betrügt ein Paar die Apostel und den Heiligen Geist, das wird entlarvt und die Folge ist, dass sie tot umfallen!
Wir glauben automatisch, weil die Leute Teil der Gemeinde sind, dass sie auch Gläubige waren.
Pastor Joseph Prince grübelte und forschte länger über dieser Geschichte, weil sie irritiert. Eines Morgens wachte er mit einem Satz auf. Er hörte: ein gewisser Mann mit Namen Hananias, später hörte er, ein gewisser Jünger mit Namen Hananias. Diese Sätze hörte er immer wieder. Dann fand er heraus, wenn in der Apostelg. über Gläubige und Ungläubige geredet wird, dann ist das sehr genau aufgezeichnet:
Ungläubige – ein gewisser Mann (Apostelg. 5, 1 Ein Mann aber mit Namen Hananias und seine Frau Saphira verkauften einen Acker)
Gläubige – ein gewisser Jünger (Apostelg.9,10 Es war aber ein Jünger in Damaskus mit Namen Hananias; dem erschien der Herr und sprach: Hananias! Und er sprach: Hier bin ich, Herr.

Es ist immer noch eine krasse Geschichte, aber in den Sprüchen heißt es, Ein Geschenkt das aus falschen Motiven gegeben wird ist schlimmer, als wenn gar nichts gegeben wird.

Kurz darauf in Apostelg. 6 werden die 7 Diakone gewählt. Sicher hatte Hananias sich so einen Posten durch seine Großzügigkeit erhofft! Schaut her, wie selbstlos ich bin! Gott wollte die Gemeinde, besonders die Alleinstehenden, die Bedürftigen und Witwen schützen!
Ich fand das spannend.
Alles was wir in der Schrift lesen, muss in Jesus und in seine Gnade hineinpassen!
Verstehen wir es nicht, dann müssen wir es einfach stehen lassen, bis Gott uns Erkenntnis darüber gibt.

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