#1 Der Retter ist da - Luk 2,8-14 von McMichael 02.01.2019 12:36

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E. Breaking news - Allheilmittel gegen die größten Probleme der Menschheit entdeckt – ACHTUNG KEINE Fakenews
Auf spektaktuläre Weise wird aus Israel ein Mittel zur Ursachenbehandlung sämtlicher Probleme angekündigt. „Shalom“ was übersetzt werden kann mit „nichts das vermisst wird“ und „nichts das mehr zerstört ist“.
So würde vll heute die Schlagzeile lauten
Wir begeben uns auf Spurensuche und hören den O-Ton des bahnbrechenden Berichts und machen überraschende Entdeckungen.

„Des Nachts, auf einem Feld in der Nähe von Bethlehem, waren Hirten die über ihre Herden wachten. Plötzlich erschien ein Engel des Herrn mit der leuchtenden Herrlichkeit Gottes. Die Hirten waren total erschrocken.
Aber der Engel versicherte ihnen, „Fürchtet euch nicht. Denn ich bin gekommen euch gute Neuigkeiten zu bringen, die freudigsten Neuigkeiten, die die Welt je gehört hat! Und sie ist für jeden überall. Denn heute wurde euch in Bethlehem ein Retter geboren. Er ist der Herr, Jahweh, der Messias. Ihr werdet ihn erkennen durch dieses wunderbare Zeichen: Ihr werdet ein Baby gewickelt in Streifen von Tüchern und in einer Futterkrippe liegend!
Mit einem Mal waren bei dem Engel große Scharen des himmlischen Heeres; sie priesen Gott und riefen: »Ehre und Herrlichkeit Gott in der Höhe, und Frieden auf der Erde für die/ in denMenschen, auf denen sein Wohlgefallen ruht.« “ Luk 2,8-14


1. Die ersten Adressaten und der Ort des Geschehens– kein Zufall sondern alles ist außergewöhnlich
Besondere Hirten - erfahren als Erstes die guten Neuigkeiten und zwar an einem besonderen Ort. Alles um die Geburt Jesu hat seine besondere Bedeutung und ist lange von Propheten vorhergesagt.

Die Hirtenfelder bei Bethlehem spielen bis heute eine zentrale Rolle bei den Weihnachtsfeierlichkeiten im Heiligen Land. Der Kirchenhistoriker Eusebius sieht eine Verbindung zwischen ihnen und einer einzigartigen biblischen Stätte, genannt Migdal Eder, zu Deutsch „Herdenturm“.

Dieses Gebiet am Stadtrand von Bethlehem findet sich auch in den Schriften des Talmud. Dort heißt es, dass alles Vieh in der Umgebung Jerusalems „bis nach Migdal Eder“ als heilig und geweiht angesehen wurde und nur zur Opferung im Tempel genutzt werden konnte, insbesondere für die Friedens- und Passahopfer. Es gab also einen besonderen geweihten Umkreis um die Stadt Jerusalem.
Das bedeutet, dass die Hirten auf den Feldern von Bethlehem, dem Opfersystem des Tempels dienten. Die Aufgabe dieser priesterlichen Hirten bestand u.a. darin ins Erdgeschoss des Turms ausgewählte Mutterschafe zu führen, wo sie dann die Lämmer zur Welt bringen sollten. Nach der Geburt der Lämmer wurden diese in Tücher gewickelt und in eine Krippe gelegt, die mit Heu weich ausgepolstert war, um zu verhindern, dass sie sich verletzten, denn Passahlämmer mussten fehlerlos sein, ohne eine Beule, Prellung etc. oder einen gebrochenen Knochen.

Der Prophet Micha bezieht sich ebenfalls auf den Migdal Eder: “Und du, Herdenturm, du Hügel der Tochter Zion, zu dir wird gelangen und zu dir wird kommen die frühere Herrschaft, das Königtum der Tochter Jerusalem.“ (Micha 4,8)

Auf Grundlage dieser Prophetie schlossen bekannte jüdische Gelehrte in der Midrasch, dass es unter allen Orten in Israel der Migdal Eder sein würde, von dem aus die Ankunft des Messias zuerst verkündet würde.„Migdal“ bedeutet im hebr. „Turm“, aber auch „erhöhtes Bett“ und „Kanzel“.
Der Turm wurde also zur Kanzel der Engel einer prophetischen Botschaft für ganz Israel
Sie muss sich in dieser Nacht durch die „anzündeten Hirten“ wie ein Lauffeuer in den umliegenden Dörfern verbreitet haben.

2. Außergewöhnliche prophetische Zeichen und zeigen das Besondere auf, das hier geschieht.
Es sind also die vom Propheten Micha vorhergesagten Orte, wo die Herrschaft des Messias beginnen wird, nämlich a. der Herdenturm (Micha 4,8) und b. der Ort selbst: “Und du, Bethlehem Efrata, das du klein unter den Tausendschaften von Juda bist, aus dir wird mir der hervorgehen, der Herrscher über Israel sein soll;“ (Micha 5,2)
Wir wissen nicht wie bewusst den priesterlichen Hirten dies war, ich denke aber schon. Als die Hirten aufgrund der übernatürlichen Ankündigung an dem besonderen Ort ankommen, finden sie „Maria und Josef, und das Kind in der Krippe liegend und in Tücher gewickelt“ V.16
Selah:
Die Krippe - von außen besehen eine Notlösung - war eine prophetische „Punktlandung“, welche die Botschaft des Evangeliums ist.
Die Art der Geburt, zeigt uns klar die ID und das Ziel der Menschwerdung Jesu, „Er ist der Herr, Jahweh, der Messias.“ Und ER ist das Lamm.
Dazu bestimmt, das höchste Opfer zu bringen, das nicht nur die Sünden Israels, sondern die der ganzen Welt tragen würde.
So hat es Joh der Täufer bei der Begegnung mit Jesus am Jordan dann auf den Punkt. „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!“ Joh 1,29
Um den Menschen dadurch Hoffnung und Frieden auf allen Ebenen zu bringen.

Die Trennung zu Gott wird aufgehoben und unser innerstes Wesen und Wollen auf die Liebe zu IHM, zu unserem Nächsten und der Welt in der wir leben, eingestellt. = Erlösung
Vergebung als Start in ein neues Leben und als Lebensstil wird ermöglicht.
Die zerstörerische Autorität der Sünde wird aufgehoben und uns die Autorität zurückgegeben die Folgen zu überwinden.

Der Retter ist das Lamm. Durch Seine spätere Opferung am Kreuz ist der Shalom die Rettung und das Allheilmittel für alle überall.
„Dies ist die freudigste Neuigkeit, die die Welt je gehört hat!“

Sie sollte uns wie die Hirten damals beflügeln, die Geschichte über dieses Kind überall zu erzählen und Gott für alles zu loben und preisen (V.17f).

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