#1 “Alles was ihr braucht! - Apg 20,32 - Teil 3 von McMichael 17.07.2018 10:42

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E. Alle guten Dinge sind drei, so auch die Erscheingungsformen des “Wortes/logos der Gnade”.

„Und nun zu guter Letzt, befehle ich euch in Gottes Hände und vertraue euch dem Wort/Botschaft Seiner Gnade an, die alles ist was ihr braucht um stark zu werden. Alle Segnungen Gottes sind euch durch das Wort/die Botschaft Seiner Gnade verliehen/gewährt worden, die er bereitstellt als das geistliche Erbe, das all denen gegeben ist, die geheiligt sind und sich heiligen lassen.“ PT
AMP: „...ich befehle euch dem Wort seiner Gnade an (den Geboten, Ermutigungen und Verheißungen seiner unverdienten Gunst). Sie ist fähig euch aufzuerbauen/aufzubauen (oikodomeo) und euch euer rechtmäßiges Erbe zu geben.“ Apg 20,32


Das Wort der Gnade ist durch Jesus Christus erschienen und erreicht uns durch das Evangelium der Gnade.
Es ist alles war wir brauchen um stark zu werden und um Gottes Segnungen verliehen zu bekommen.

Zeugnis: Am Mi “musste” ich einen Gebetswalk machen, wo ich nur in Sprachen betete. Ich fühlte mich nicht so gut...Da kam Sein Wort zu mir. “Lass dir an meiner Gnade genügen/meine Gnade genügt dir/ist alles was du brauchst; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf dass die Kraft Christi bei mir wohne. Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit,...denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.” 2.Kor 12,7f
PT “Meine Gnade ist allezeit genug für dich, und meine Kraft findet seinen vollen Ausdruck durch Schwachheit...sie wird zu einem Portal zu Gottes Kraft.”


Wann immer ich mich schwach fühle oder geschwächt bin - im Raum der Gnade (wenn ich ihn erfasse) wird die Schwachheit zum Portal für Gottes Dynamik.

Nun zur dritten Gestalt, in der sie zu uns gekommen ist.

3. sie kommt zu uns in der Person des Hl.Geistes (die Verheißung des Vaters);
Mit dem Empfang des Hl.Geistes ist das Wort der Gnade bei uns eingezogen.

Paulus erinnerteTimotheusin seinem Brief an die „Gabe (charisma) die Gott dir in seiner Gnade (charis) geschenkt hat, als ich dir die Hände auflegte.“ -2.Tim 2, 6
Ich glaube, er sprach dabei von der Gabe (Sg.) des Vaters, dem Hl.Geist sprach. Konkret von der Taufe im Hl.Geist und dem Empfang des Sprachengebets (ähnlich Apg 19)
„Ich schreibe um dich zu ermutigen das Feuer zu anzufachen und wieder aufleben zu lassen das Feuer der (!) geistlichen Gabe, die Gott dir übertragen hat, als ich meine Hände auf dich legte (Bsp. Apg 19). Denn Gott wird dir niemals einen Geist der Furcht geben, sondern den Hl.Geist (!) der dir mächtige Kraft, Liebe und Selbstkontrolle gibt.“ PT

Die stärkende und aufbauende Kraft der Gnade - in Person des Hl.Geistes - entfaltet sich, ...

A. ...wenn wir von IHM uns immer wieder neu erfüllen lassen (s. Apg; Eph 5,18).
Über die verschiedenen Wege möchte ich heute nichts weiter sagen, weil ihr ja alle gelehrt seid. An diesr Stelle nur die eine Erinnerung: Trinke und Empfange von IHM beständig

B. ...wenn wir uns erziehen lassen.

Tit 2,11 Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen,
und erzieht uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in dem jetzigen Zeitlauf,
PT: “Gottes wunderbare Gnade, die sich als Person manifestiert hat, bringt jedermann Rettung. Dieselbe Gnade lehrt uns wie wir jeden Tag leben können, indem wir der Gottlosigkeit unseren Rücken kehren ebenso von einem Lebensstil der Maß-und Zügellosigkeit; sie hilft uns selbbeherrscht zu leben, aufrichtig, ein göttliches Leben in dieser gegenwärtigen Zeit.”


Schlecht oder nicht erzogene Kinder sind schwach!

Der Begriff “erziehen” an unserer Stelle bedeutet: lehren, unterweisen,erinnern, disziplinieren, strafen (i.S. die Konsequenzen unserer Entscheidungen erfahren); trainieren

1. Das Erziehungsziel: Ablegen des alten Lebens und Anlegen des Neuen = Heiligung
Zurecht verweisen namhafte Lehrer der Christenheit heute auf den Missbrauch der s.g. “Hypergnade” im Sinne einseitigen Betonung des Geheiligtseins und dem Verschweigen der Aufforderung zur Heiligung.
Das Ziel lautet: Abkehr und Hinkehr.
“kehrt euren Rücken zu, verleugnet, weist zurück, widersteht, widersprecht, bestreitet und leugnet - “der Gottlosigkeit und den verschiedenen Wünschen eurer alten Natur!"
Ich greife ein paar eher Unbekannte heraus: ”Feindseligkeiten, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Rechthaberei/häßliche Auseinandersetzungen, Zerwürfnisse/Uneinigkeit/Intrigen, Spaltungen,..und noch vieles andere was genauso verwerflich ist,. Die solches tun, werden das Reich Gottes/die Königsherrschaft Gottes nicht erben/keinen Anteil haben an“ Gal 5,19 “

Abkehr vom Alten und dafür: selbsberrscht,besonnen leben, aufrichtig und dem göttlichen Charakter Christi gemäß.

2. Die Erziehungsmethoden der Gnade sind nun ganz anders, wie die des Vorgängers “Gesetz”. Letzterer wollte uns zur Gnade Christi bringen, indem er mit seinen Forderungen das Scheitern provozierte.

Der Hl.Geist - als Geist der Gnade aber macht Folgendes:

a. Er erinnert uns beständig, dass wir begnadigt wurden (Erlösung) und begnadet sind zu herrschen, als Sohn und Erbe, über die entmachteten Feinde zuerst im eigenen Leben.
Diese Verheißung reinigt unseren Charakter, wie bei Joseph. Von ihm heißt es in Ps 105,19
“Gottes Verheißung an Joseph reinigte/läuterte seinen Charakter bis die Zeit gekommen war, dass seine Träume sich erfüllten.” PT
Wie Israel, so soll durch die Erinnerung an Gottes Güte und Seine wunderbaren Taten, das Volk zum Gehorsam motiviert werden. s. Ps 105,45

Bsp.: lautes Bekenntnis in meiner Zeit mit Gott, besonders im Raum des Kreuzes, aber auch in herausfordernden Situationen, wo das abgeprüft wird. Der Hl.G. als Soufleur und ich spreche nach.

b. Er betet in und durch mich beim Sprachengebet. Der Erzieher übernimmt gewissermassen und wirkt was ER sagt.
Bsp.: mein Zeugnis

c. Er lehrt mich wenn andere Seine Gaben - charismata (= Geistes- oder Gnadengaben) praktizieren (Rö 12,6-8; 1.Kor 12,4-10)
Bsp.: proph.Rede, die uns stärkt und aufbaut aber auch

d. Er unterweist durch die Schrift
„Denn alles, was in der Schrift steht, ist von Gottes Geist eingegeben, und dementsprechend groß ist auch der Nutzen der Schrift: Sie unterrichtet in der Wahrheit, deckt Schuld auf, bringt auf den richtigen Weg und erzieht zu einem Leben nach Gottes Willen.
So ist also der, der Gott gehört und ihm dient, mit Hilfe der Schrift allen Anforderungen gewachsen; er ist durch sie dafür ausgerüstet, alles zu tun, was gut und richtig ist.“ 2.Tim 3,16f

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