#1 Der fortwährende Tempelbau von McMichael 26.07.2016 12:16

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E. Wenn wir über die verschiedenen Tempelbau - und Aufbauarbeiten (inkl. der Mauer bei Neh.) im AT lesen, finden wir mancherlei Hinweise für den Gemeindebau im Neuen Bund. Vielen Prinzipien sind übertragbar. Nur eine Hauptsache nicht, im AT war der Tempel irgendwann fertig und wurde eingeweiht, im NT wächst der Tempel und erst mit Jesu Wiederkunft wird der Schlussstein gesetzt.

Und noch eine wichtige Unterscheidung. Wenn wir die nicht beachten kommen wir in Verwirrung. Im Neuen Bund ist der Tempel kein spez. heiliger Ort oder ein Gebäude, sondern es gibt ihn in dreifacher Gestalt!!!

1. Ich als erlöster und wiedergeborenere Christ bin Gottes Tempel (1.Kor 6,19).
Ich bin aufgefordert mich auf-zuerbauen (Jud 20) und auf meinem Glaubensfundament, so weiterzubauen (gute Werke), dass ich einmal belohnt werde. Weil ich geheiligt bin, soll ich mich heiligen.

2. Wir als lokale Gemeinde, die sich aus den Erlösten zusammensetzt sind Gottes Tempel (1.Kor 3,16).

Bsp.: die Gemeinde in Korinth
1,Kor 1,2 Dieser Brief ist adressiert an die Gemeinde/Gemeinschaft Gottes in der Stadt Korinth.
Oder “Kirche”. Das ist im griech. das Wort “ekklesia”, was bedeutet “herausgerufene Menschen oder ein heraus/herbeigerufenes Volk, gerufen zum Aufbau/zur Versammlung, eine gesetzgebende Körperschaft.” Es ist ebenso der Begriff der in der griech. Kultur gebraucht wird für “eine Armee einberufen/sammeln

Koinonia (Gemeinschaft) ist nicht ekklesia, sondern ein Teil davon Apg 2, 42

3. Alle Gläubige bilden die universelle Gemeinde, den Tempel Gottes oder Leib Christi weltweit (Eph 2,20f).


Alle drei Formen haben ihre wichtige Bedeutung. Und wir dürfen nicht das ein oder andere gegeneinander ausspielen oder auf eines verzichten.
Bsp.:
Wozu die Bezeichnung Tempel: Menschen begegnen und dienen Gott. Gott begegnet Menschen. Ein „Opferhaus” (2.Chr 7,16) incl. Gebet und Lobpreis, aber auch ein „Ort“ an dem Gott redet und durch den Menschen Gott finden sollen.

Beim Aufbau des gegenwärtigen Gemeindetempels sind der persönliche Tempelaufbau und gesunder Weiterbau in der Ortsgemeinde eng miteinander verknüpft.

Bsp.: Dein persönliches Wachstum hat Einfluss auf die Aufbaupläne Gottes in der Gemeinde

Für alle Auf-und Weiterbauarbeiten gilt aber nun folgendes:

1. Tröstenden Verheißung für dich und uns:
Haggai 2:5 Das Wort, das ich mit euch vereinbart habe, als ihr aus Ägypten zogt, und mein Geist bleiben in eurer Mitte bestehen: Fürchtet euch nicht!

a. das Wort der Verheißung: ob als Rhemawort aus der Schrift oder als Prophetie.
Eine Zusammenstellung proph Worte und der Gemeinde DNA findet sich im Gemeindemanual...
„Der Vater hat eine einzigartige Berufung und Verheißung für jeden von uns. Diese sollen sich erfüllen, während er uns in sein Bild umgestaltet...Gott kommt mit seiner Kraft (des Geistes) und legt seine Verheißungen in uns, aber manchmal verweigern wir die Zusammenarbeit. Wir können an den Verheißungen Gottes für uns Leben quasi vorzeitig Abtreibung vornehmen...weil das Wirken Gottes in unserem Leben ..unbequem werden kann. ...uns mehr abverlangen kann, als wir geben wollen...Zeit braucht, bis die Verheißungen heranwachsen und Geduld und Durchhaltekraft erfordert bis wir unsere Bestimmung erreichen. Treib die Verheißung nicht ab. Trage sie aus.“ Heidi Bakker

b. mein Geist bleibt in eurer Mitte:
Wort und Geist helfen uns die Furcht zu überwinden. Die Furcht vor...oder eben zu scheitern.

Darum lasst nun Seine Worte in uns bleiben und bleiben wir in der engen Gemeinschaft des Hl.G. und in Seiner Gegenwart!

2. Die Furcht es nicht zu schaffen:
Neh 4,5 Und [das Volk von] Juda sagte: Die Kraft der Lastträger schwindet, und es ist [noch so] viel Schutt da. Wir allein schaffen es nicht [mehr],

3. Die Kraft kommt von oben- durch das Wort und Seinen Beistand
Haggai 2:4 "Und nun sei stark, Serubbabel! spricht der HERR. Und sei stark Jeschua, Sohn des Jozadak, du Hoherpriester, und seid stark, alles Volk des Landes, spricht der HERR, und arbeitet! Denn ich bin mit euch, spricht der HERR der Heerscharen."

Wir wissen woher die Kraft kommt, gerade für die Schwachen, und wozu wir sie brauchen. Forts folgt

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