#1 James W. Goll, Franklin, „Unsere Sinne dem Heiligen Geist unterordnen“ von Heike 25.11.2015 14:49

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Viele kennen vermutlich diesen Text bereits, doch er ist immer wieder gut:

„Unsere Sinne dem Heiligen Geist unterordnen“

Während Licht und Finsternis immer weiter polarisieren und in der Welt um uns herum immer mehr zunehmen, ist es unerlässlich, den geistlichen Ursprung des Inputs, dem wir täglich ausgeliefert sind, unterscheiden zu lernen. Dies ist eine der Gaben des Heiligen Geistes – und wir können in dieser Gabe zielsicherer werden, wenn wir sie anwenden und unseren Leib mit seinen fünf Sinnen völlig Gott unterordnen.

Hast du jemals durch den Heiligen Geist eine übernatürliche Präsenz – sei es nun eine engelhafte oder eine dämonische – gesehen, gefühlt oder wahrgenommen?
Wenn wir ein geistliches Wesen in unserer Nähe „sehen“ oder „spüren“ oder „fühlen“, haben wir seine Gegenwart wahrgenommen.

Dieser Lehrimpuls ist dem Thema „Unsere Sinne dem Heiligen Geist unterordnen“ gewidmet. Dazu gehört auch die Handlung, Gott die Glieder unseres physischen Leibes hinzugeben und sie Ihm darzubringen (siehe Römer 6, 13 und 19). Wem immer wir die „Glieder unseres Leibes“ zur Verfügung stellen, dessen Sklave werden sie! Lasst uns also als Akt der Anbetung Gott unser gesamtes Sein darbringen (siehe Römer 12, 1-2)!

Biblische Grundlagen "Die feste Speise aber ist für die Gereiften, deren Sinne durch Übung geschult sind zur Unterscheidung des Guten und des Bösen. "Hebräer 5, 14 Schlachter
"Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen [Werkzeuge] der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit... Ich muss menschlich davon reden um der Schwachheit eures Fleisches willen: Wie ihr eure Glieder hingegeben hattet an den Dienst [als Sklaven] der Unreinheit und Ungerechtigkeit [Gesetzlosigkeit] zu immer neuer Ungerechtigkeit [um in Gesetzlosigkeit zu leben], so gebt nun eure Glieder hin an den Dienst der Gerechtigkeit, dass sie heilig werden." Römer 6, 13 und 19 LUT


Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: das sei euer vernünftiger [dem Wort gemäßer] Gottesdienst! Und passt euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. Römer 12, 1-2 Schlachter

Nun gibt es verschiedene geistliche Gaben, aber es ist ein und derselbe Heilige Geist, der sie zuteilt. In der Gemeinde gibt es verschiedene Aufgaben, aber es ist ein und derselbe Herr, dem wir dienen. Gott wirkt auf verschiedene Weise in unserem Leben, aber es ist immer derselbe Gott, der in uns allen wirkt. Jedem von uns wird eine geistliche Gabe zum Nutzen der ganzen Gemeinde gegeben
. 1. Korinther 12, 4-7 NL

Die Notwendigkeit der Hingabe
Die Handlung der Hingabe der Glieder unseres Leibes an Gott als geistliche Handlung der Anbetung ist so entscheidend, wenn wir in der Lage sein wollen, den geistlichen Ursprung übernatürlicher Wirklichkeiten zu erkennen! Es ist ein Schlüssel, um sich zielsicher auf einer höheren Ebene der Salbung des Heiligen Geistes bewegen zu können.
Die Darbringung und Hingabe unserer „fünf natürlichen Sinne“ an die Taube Gottes ist ein ganz konkreter und notwendiger Teil des Prozesses.

Wir können von Gott dazu bevollmächtigt werden, sowohl gute als auch böse geistliche Wesen, Manifestationen und Handlungen erkennen zu können. Die Gegenwart Gottes selbst wird dann auf unseren natürlichen Sinnen ruhen und uns dazu befähigen, in einer anderen Welt zu fühlen, zu hören, zu schmecken, zu riechen und zu sehen. Wir bewegen uns vom Natürlichen ins Übernatürliche! Es steht ein höherer Bereich zur Verfügung! Wir müssen in eine höhere Dimension der Gaben des Heiligen Geistes und im Speziellen der Gabe der Unterscheidung der Geister hineingelangen.

Ganz allgemein beinhaltet Unterscheidung immer die Bewertung von Hinweisen. Dies können wir nur durch unsere fünf körperlichen Sinne bewerkstelligen: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten. Wir bemerken etwas und beginnen sofort damit, die hereinkommenden Daten zu überprüfen. Wir unterscheiden zwischen den einzelnen Hinweisteilen und entdecken Muster. Dann entscheiden wir, was zu tun ist – hauptsächlich auf Grundlage dessen, was unsere Unterscheidungsgabe uns sagt.

Das Erkennen bzw. die Unterscheidung der Geister ist eine Gabe des Heiligen Geistes (siehe 1. Korinther 12, 10). Diese Gabe unterscheidet sich von dem Wort der Erkenntnis, bei dem einfach Fakten in unseren Sinn oder unser Herz hineingeworfen werden.

Bei der Unterscheidung müssen wir das, was um uns herum geschieht, beachten.
Hat mir das, was gerade geschah, Angst gemacht oder hat es mich mit Glauben erfüllt?
Wurde es im Raum gerade heller oder dunkler?
Habe ich ein Geräusch gehört?
Habe ich vielleicht etwas gerochen oder geschmeckt?
Entspringt das Geschehnis einer guten Quelle – oder einer bösen?

Um geistliche Wirklichkeiten erkennen zu können, brauchen wir geistliches Wahrnehmungsvermögen. Um im Prophetischen fließen zu können, Menschen geheilt und von dämonischer Gebundenheit befreit zu sehen, benötigen wir Gottes übernatürliche Salbung!

Wir müssen die Quelle, die hinter den Kulissen am Werk ist, aufspüren.
Bilde ich mir das nur ein oder entspringt es einem anderen menschlichen Geist?
Ist es dämonischen Ursprungs? Oder ist es tatsächlich ein Engel? Ist es der Heilige Geist?

Gott nimmt jedoch nicht einfach die Gabe der Unterscheidung und legt sie vollständig ausgereift in uns hinein. Normalerweise braucht es viel Übung, um gut darin zu werden, und einige der „Unterscheidungs-Lektionen“ werden das Machen von Fehlern beinhalten. Deshalb heißt es in Hebräer 5, 14, in unserer Schriftstelle zu diesem Thema, ganz klar: „die Gereiften, deren Sinne durch Übung geschult sind zur Unterscheidung des Guten und des Bösen."
Nehmen wir Übungsstunden!

„Erwecke die geistliche Gabe, die Gott dir gegeben hat” siehe 2. Timotheus 1, 6)
Dies ist ein ganz normaler Aspekt eines jeden Lernprozesses – und umso mehr, wenn es um Unterscheidung, das Prophetische und das Fließen im übernatürlichen Leben geht. Dies ist Teil des Reifeprozesses eines Jüngers Jesu, der immer auf das Studium der Bibel, auf Erfahrung und Disziplin zurückzuführen ist.

Vergesst nicht – wir können Gott immer um mehr Befähigung, die Geister zu unterscheiden, bitten und darum, zur größeren Reife heranzuwachsen. Er wünscht sich dies für uns mehr, als wir es selbst wollen! Schließt euch mir nun an und gebt eure Sinne dem Heiligen Geist hin und um Jesu Christi willen lasst uns gemeinsam wachsen in unserer Unterscheidungsgabe. Lasst uns weiter vorwärtsdrängen hinauf in unsere Berufung in Gott. Ja, wir sind dazu in der Lage! Und ja, wir werden es auch - durch Gottes Gnade!

Lasst uns beten!
Vater, in Jesu mächtigem Namen, geben wir Dir nun als Akt des Gehorsams und der Anbetung unser gesamtes Sein hin.
Wir liefern Dir unsere fünf natürlichen Sinne aus: unser Sehen, unser Hören, unseren Geruch, unseren Geschmack und unseren Tastsinn.

Heiliger Geist, setze neu Deine lebensspendende Gegenwart über uns frei. Wir brauchen Dein Wirken in unserem Leben!
Wir sehnen uns nach einer Zunahme der Salbung Gottes, um auf einer höheren Ebene in den Gaben des Heiligen Geistes fließen zu können!
Hier sind wir, Herr – alles, was wir sind, und alles, was wir zu sein hoffen.
Um Jesu Christi willen stellen wir Dir unsere Sinne als Werkzeuge der Gerechtigkeit zur Verfügung.
Amen und amen!

Viel Segen in Christus Jesus! James W. Goll
Gründer von Encounters Network • Prayer Storm • God Encounters Training e-School
Email: info@encountersnetwork.com
Website: encountersnetwork.com
Dr. James W. Goll ist Präsident des Begegnungsnetzwerkes „Encounters Network“, Direktor des Gebetsdienstes „Prayer Storm“ (Gebetssturm) und koordiniert die Begegnungsallianz Encounters Alliance“, einen Zusammenschluss von Leitern. Er ist Direktor von „God Encounters Training“ (Gottesbegegnungstraining), einer online Schule des Herzens und ist Mitglied des apostolischen Teams der „Harvest International Ministries“. Er hat Jesus durch Lehre und Weitergabe der Kraft der Fürbitte, des prophetischen Dienstes und des Lebens
im Heiligen Geist in mehr als 50 Nationen weltweit verkündet. Er ist erfolgreicher Autor zahlreicher Bücher und hat auch eine Vielzahl von Bibelstudien und Hunderte von Audio- und Videobotschaften produziert. James war 32 Jahre lang mit Michal Ann verheiratet, bevor sie im Herbst 2008 in ihr himmlisches Zuhause zurückkehrte. James hat vier Kinder, die alle Jesus
lieben, und lebt nach wie vor in der Hügellandschaft von Franklin in Tennessee.
ElijahList Publication Deutsche Übersetzung: Karin Meitz www.elijahlist.at

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